Wittek-Design | 

Weberei

Stoffen ein Gesicht verleihen

Bevor Evelin und Walter Wittek die Weberei Heger in Golling übernahmen, arbeiteten die beiden kreativen Köpfe über 20 Jahre im Team erfolgreich als Textildesigner für führende Unternehmen der Textilbranche. 2004 beschlossen sie, die kleine, aber feine Stoffmanufaktur Heger, die keinen Nachfolger hatte, weiter zu führen.

Dem gemeinsamen Slogan „Luxus ist, Stoffe weben zu können, die unserem ästhetischen Verständnis entsprechen – das bedeutet, Herstellungsweise, Materialien und Umgang mit der Natur müssen im Einklang stehen“ bleibt Evelin Wittek auch nach dem Verlust ihres Mannes (durch einen tragischen Verkehrsunfall) treu.

Durch die Synergie von Atelier und Weberei setzt Wittek-Design neue Maßstäbe. Traditionelle Webkunst wird behutsam, aber doch modern und nahe am Zeitgeist weiterentwickelt. Neben den Privatkunden für das Fertigsortiment zählen für die Möbelstoffe vor allem Raumausstatter, Polstermöbelindustrie, Großhändler, Hotelausstatter und Architekten zu ihren Kunden.

Historisches

Das Weben an sich ist nicht nur eine der grundlegenden menschlichen Errungenschaften der Jungsteinzeit. Es zählt generell zu den ältesten Handwerken und Techniken zur Herstellung von textilen Flächengeweben und bezeichnet ein Verfahren aus zwei sich rechtwinklig verkreuzenden Fadensystemen, von denen die Kette senkrecht und der Schuss quer verläuft. Bestimmten Gesetzmäßigkeiten, die man als Bindung bezeichnet, folgend, entsteht von Hand oder maschinell das Gewebe.

In Mitteleuropa waren es seit jeher Garne aus tierischer Wolle und pflanzlichen Fasern, zumeist Schafwolle und Flachs, die über Jahrtausende die Grundlage für Webstoffe bildeten. Sie dominierten die mitteleuropäische Textilherstellung bis ins 19. Jahrhundert, ab dem 18. Jahrhundert setzte die sukzessive Verdrängung durch „Kattunmanufakturen“ ein.

In Verbindung mit dem prähistorischen Bergbau in Hallstatt gibt es für bronzezeitliche und eisenzeitliche Webkunst vergleichsweise erstaunliche Belege mit Regionalbezug. Verantwortlich für die diesbezügliche Forschungsarbeit am Hallstätter Salzberg zeichnet das Naturhistorische Museum, das unter anderem klare Qualitätsunterschiede der untersuchten Gewebe hervorhebt: in der Bronzezeit überwiegen einfarbige Stoffe aus Wollgarnen gröberer Machart mit dicken Fäden (1-2 mm im Durchmesser) und geringer Webdichte in Leinwandbindung.

… mehr dazu im Testimonial 0 – Magazin für Historie Gegenwart und Zukunft ©Hand.Werk.Haus Salzkammergut (erhältlich im Hand.Werk.Haus)

Angebot

Facettenreiche Stoffsortimente für den Objekt- und Privatbereich:

Schaft- und jacquardgewebte Möbelstoffe aus Schurwolle und Diolen Safe

Dekostoffe aus 100 % Leinen

Polster aus Wolle und Leinen

Tisch- und Bettwäsche aus 100 % Leinen

Kontakt

Wittek-Design Weberei GmbH

Fichtenstraße 304
5440 Golling an der Salzach