HERBERT TRUCKER | 

Goldschmiede

Die Verschmelzung von Entwurf und edelster Verarbeitung

Die Goldschmiede wurde 1945 von Prof. Schwedle aus Gablonz gegründet. Von ihm, seinem Lehrmeister, übernahm Karl Trucker den Handwerksbetrieb 1958. Seit 1995 führt sein Sohn Herbert Trucker die Goldschmiede und vereint in guter Tradition alle Fertigkeiten eines Goldschmiedes unter seinem Dach.

Dass ein Klumpen Gold noch kein Schmuckstück ist, weiß Herbert Trucker am besten. Kreativität, Design, Materialbeherrschung und handwerkliches Können zeichnen seine Schmuckgestaltung aus. In seiner Schmuckwerkstatt wird nicht nur gehämmert, gesägt, gefeilt und gelötet, sie ist auch ein Ort der Inspiration und Gestaltung.

„Außer dem Zeichnen und Bilden wird auch noch ein glückliches Genie, welches an Erfindungen von gutem Geschmack nicht unfruchtbar ist, erfordert“, so wusste schon J. G. Krünitz in seiner Oeconomischen Encyclopädie (Berlin 1773-1858) zu berichten. Und weiters: „Es wird eine Kenntniß der Edelsteine dazu erfordert; und sie müssen mit dem Schmelzen, Scheiden, Abtreiben und Reinigen dieser Metalle, wie auch mit dem Gießen, Treiben, Ausglühen, Weißsieden, Löthen, Vergolden, und […] einem ansehnlichen Theile der praktischen Chemie umgehen können“.

Für Herbert Trucker gilt das auch heute noch, denn ob Schmuckstück nach eigenem Entwurf,

Trachten- oder Jagdschmuck, zeitgemäß modischer Schmuck, Reparatur oder Restaurierung, diese Kenntnisse und Fähigkeiten sind Grundvoraussetzung.

Historisches

Trachtenschmuck gibt es übrigens, seit von der „Tracht“ im heutigen Sinn die Rede ist. Eigentlich ist er jedoch, wissenschaftlich gesprochen, nicht eindeutig zu bestimmen. Früher sprach man einfach nur vom Schmuck und dieser unterlag stets den jeweiligen zeitgemäßen, wenn man so will modischen, Strömungen und Veränderungen.

In der Blütezeit des Schmucks beispielsweise, zwischen 1780 und 1850, überwogen Kopf- und Halsschmuck wie Kreuzanhänger oder Kropfketten aus Silber, Perlen und bunten Steinen, je nach materiellen Verhältnissen auch aus unechten Ersatzmaterialien. Heute werden Kropfketten fast ausschließlich mit Tracht in Verbindung gebracht, einst waren sie Modeschmuck. Von Bayern und Salzburg kommend, wird die Kropfkette 1829 erstmals für das Salzkammergut erwähnt.

… mehr dazu im Testimonial 0 – Magazin für Historie Gegenwart und Zukunft ©Hand.Werk.Haus Salzkammergut (erhältlich im Hand.Werk.Haus)

Angebot

Anfertigung von Salzkammergut-Trachten- und Dirndlschmuck

Gold- und Silberschmuck-Unikate

Jagdschmuck und Antikschmuck

Neuanfertigung von Unikat-Schmuckstücken nach Kundenwunsch

„Aus Alt mach Neu“ – Umarbeitung von altem Schmuck auf neues Design,
das dem aktuellen Zeitgeist entspricht

Restaurierung von altem Schmuck

Reparaturen – Wiederherstellen von defektem Schmuck (Ketten löten, Ringweite ändern, Fixieren loser Steine, Perlenketten neu auffädeln …)

Kontakt

Goldschmiede Trucker

Ischlerstraße 3
4853 Weissenbach am Attersee