FRANZ SCHMIDT | 

Harmonika-Erzeugung

Ein hitverdächtiges Musikinstrument

Der Harmonikamachermeister Franz Schmidt sen. gründete 1984 den Betrieb zur Erzeugung von steirischen Harmonikas, der seit 2007 von Franz Schmidt jun. geführt wird. Sein Bestreben ist nicht nur die Erzeugung von Harmonikas in brillanter Qualität, sondern auch die Entwicklung neuer Techniken und Designs.

Der Korpus aller Schmidt-Harmonikas besteht aus speziell geschnittenem Fichtenholz, das für einen wohlklingenden starken Ton sorgt. Dieses wird dann je nach Kundenwunsch mit verschiedenen Hölzern furniert. Im Gegensatz zu Geigen ist jedoch nicht alleine das Korpusholz ausschlaggebend für einen schönen Klang, sondern auch Art und Qualität der anderen Bauteile, wie z. B. der Stimmzungen, der Stimmstöcke, des Verdecks oder des Korpusbodens.

Für die Instrumente werden daher nur ausgesuchte Materialien von hoher Lebensdauer verwendet.

Schmidt-Harmonikas zeichnen sich dabei auch durch ihr außergewöhnliches Leichtgewicht bei höchster Stabilität aus.

Wie kaum bei einem anderen Instrument, kann man beim Bau einer Harmonika die individuellen Wünsche und Vorstellungen des Musikers berücksichtigen. Darin liegt die große Stärke von Franz Schmidt, der mit seinen Kunden, ob Amateur oder Profi, alle Bestandteile bespricht.

Historisches

Gar „wunderliche neuartige“ Instrumente tauchten im 19. Jahrhundert auf dem Musikhimmel auf, so auch die Handzuginstrumente. Die Bauart der steirischen Harmonika wurde in Wien erfunden und eignete sich aufgrund des diatonischen Aufbaus besonders für „alpenländische Volksmusik“. Da man diese Musik in Wien ganz einfach „steirisch“ nannte, wurde auch das neue Instrument zur „Steirischen“.

Die steirische Harmonika unterscheidet sich von anderen Handzuginstrumenten darin, dass sie auf Zug und Druck jeweils andere Töne erzeugt (diatonisch) und dass die Stimmzungen im Inneren des Korpus nicht durch Tasten, sondern durch Knöpfe zum Schwingen gebracht werden. Daher wird sie vielfach auch Knöpferlharmonika genannt, verschiedentlich auch Quetsche, Zugin, Steirische, Ziehharmonika und im Salzkammergut vor allem „Zug“. Ihre tiefen Bässe, das Klangvolumen und eine gewisse Spritzigkeit machen sie zu einem Soloinstrument, das ohne weitere Instrumental-Unterstützung auskommt.

… mehr dazu im Testimonial 0 – Magazin für Historie Gegenwart und Zukunft ©Hand.Werk.Haus Salzkammergut (erhältlich im Hand.Werk.Haus)

Angebot

Fertigung von steirischen Harmonikas

Vom Schulinstrument bis zur Konzertharmonika

Anfertigung nach Kundenwunsch – Sonderanfertigungen

Reparaturen

Leihinstrumente

Kontakt

Schmidt Harmonika-Erzeugung GmbH

Niederschöcklstraße 23a
8044 Weinitzen bei Graz