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Franz & Katharina Bittner | 

Huterzeugung

Der Hut als Kleidungsstück und Accessoire

Die hydraulischen Hutformen zischen und dampfen, die Nähmaschinen rattern, Regale voller Stumpen, Bänder, Borten, Hut-Accessoires und unterschiedlichster Hutformen aus Holz … Die Huterzeugung Bittner in Bad Ischl wurde 1862 gegründet. Franz I. Bittner hatte sich – über Südtirol kommend – in Ischl niedergelassen, in der Hoffnung, dass das Umfeld der kaiserlichen Sommerfrische der Zukunft seines Handwerks zuträglich sei. Mittlerweile entwirft bereits die 6. Generation, die Hutmacherin und Juniorchefin Katharina Bittner, eigene Kollektionen.

Katharina Bittner schloss 2018 ihre Ausbildung zur Hutmacherin ab. Mit eigenen Kathi -Bittner – Kollektionen und vielen Ideen gesellt sich nun der frische Wind der Verjüngung zur Beständigkeit des Traditionsunternehmens. 2020 entstanden unter ihrer Federführung zwei floral geniale Hutkollektionen. Außergewöhnlich sind dabei die von Hand bestickten Hutbänder. Es handelt sich hierbei um eine alte, mittlerweile kaum mehr bekannte Sticktechnik, die die Maßschneiderin und Designerin Renata Samojedna perfekt beherrscht. Sie bestickt die Hutbänder exklusiv für die Firma Bittner. Ob in der schattenspendenden Ausführung des Sommerhutes aus Bortenstroh oder auf dem Filzhut für die kühlere Jahreszeit – „die Frau hat den Hut“ erlangt in dieser kongenialen Ausführung eine völlig neue Bedeutung.

Der Hut schmückt und schützt gleichermaßen. Das Traditionsunternehmen Bittner-Hüte steht für erstklassige, der österreichischen Lebensart angepasste Kopfbedeckung für Jagd, Sport, Freizeit und Tracht. Im Salzkammergut ist der Hut ein unerlässlicher Bestandteil der Tracht, auch außerhalb trachtlicher Anlässe wird er „hochgehalten“. Getragen wird er von Männern, Frauen und Kindern. Die Vielfalt seiner heutigen Formen hat der Hut im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts erfahren. Zu Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts traten die städtischen Besucher des Salzkammergutes mit dem aus England kommenden Zylinder in Erscheinung. Der Salz-Kammergütler trug damals noch den breitkrempigen, halbkugelig gegupften Scheibenhut, von dem berichtet wird, dass sich bei Regenwetter in der breiten Krempe leicht ein Seidel Wasser ansammeln konnte, welches man von Zeit zu Zeit abgießen musste.

Der stolze Zylinder gefiel der „Landbevölkerung“ durchaus und begann die Form des Scheibenhutes nachhaltig zu beeinflussen. Auf diese Weise erfolgte im Laufe des 19. Jahrhunderts unter anderem die Metamorphose zum schwarzen, konisch zulaufenden so genannten Ausseer Hut mit grünem Band und schmälerer Krempe.

… mehr dazu im Testimonial 0 – Magazin für Historie Gegenwart und Zukunft ©Hand.Werk.Haus Salzkammergut (erhältlich im Hand.Werk.Haus)

Angebot

Trachtenhüte für Damen und Herren
Musik- und Schützenhüte
Jagdhüte
Modische und klassische Kopfbedeckungen
Alle Hüte werden ausschließlich in aufwändiger Handarbeit gefertigt

Bittner Huterzeugung

Kontakt

Bittner Hüte

Auböckplatz 5
4820 Bad Ischl